Was ist Chiropraktik?

Chiropraktik ist eine sanfte, manuelle Therapieform, welche die klassische Tiermedizin nicht ersetzen soll, sondern ergänzt.

Der frühere Ansatz, dass ein Gelenk wieder eingerenkt werden muss, ist inzwischen überholt.

Behandelt werden Gelenke, die sich zwar in ihrer normalen Position befinden, sich jedoch nicht ausreichend bewegen und damit zu verschiedenen Einschränkungen führen können.

Während die Schulmedizin oft nur symptomatisch behandeln kann, hat die Chiropraktik in vielen Fällen die Möglichkeit, die Ursache anzugehen oder als Prophylaxe zu dienen.

Einflüsse auf das Nervensystem

Der Haupteinfluss der Chiropraktik betrifft das Nervensystem.

Um die Wirbelsäule sind Unmengen an Sensoren für die Körperwahrnehmung in kleinen Muskeln verteilt.

Bewegen sich diese Muskeln in einem Bereich nicht angemessen, kommt über diesen Bereich nicht mehr genug Information an das Gehirn.

Durch die chiropraktische Behandlung werden diese Muskeln gedehnt/ reaktiviert und das Nervensystem bekommt wieder eine vollständige Aussage über den Körper.

Hierdurch wird die Körperwahrnehmung verbessert, das Tier bewegt sich kontrollierter und sicherer. 


Ebenfalls treten im Bereich der Wirbelsäule die größeren Nerven aus dem Rückenmark aus, welche zum Beispiel die Muskulatur der Gliedmaßen mit Information versorgen. Sind diese Nerven durch Blockaden verstärktem Druck ausgesetzt, reduziert sich der Informationsfluss und die Muskeln bekommen weniger Input und bauen sich hierdurch in unterschiedlichem Maße ab.

Der Haupteinfluss der Chiropraktik betrifft das Nervensystem.

Um die Wirbelsäule sind Unmengen an Sensoren für die Körperwahrnehmung in kleinen Muskeln verteilt.

Bewegen sich diese Muskeln in einem Bereich nicht angemessen, kommt über diesen Bereich nicht mehr genug Information an das Gehirn.

Durch die chiropraktische Behandlung werden diese Muskeln gedehnt/ reaktiviert und das Nervensystem bekommt wieder eine vollständige Aussage über den Körper.

Hierdurch wird die Körperwahrnehmung verbessert, das Tier bewegt sich kontrollierter und sicherer. 


Ebenfalls treten im Bereich der Wirbelsäule die größeren Nerven aus dem Rückenmark aus, welche zum Beispiel die Muskulatur der Gliedmaßen mit Information versorgen. Sind diese Nerven durch Blockaden verstärktem Druck ausgesetzt, reduziert sich der Informationsfluss und die Muskeln bekommen weniger Input und bauen sich hierdurch in unterschiedlichem Maße ab.

Einflüsse auf die Muskulatur

Gelenke erhalten ihre Stabilität zu 80% durch die umgebende Muskulatur und Sehnen.

Werden die Nerven wiederum entlastet, bekommen die bisher schlecht versorgten Muskeln mehr Input, werden wieder stärker und stützen somit die Gelenke, die sie umgeben, wodurch auch bereits geschädigte Gelenke entlastet werden.

Gelenke erhalten ihre Stabilität zu 80% durch die umgebende Muskulatur und Sehnen.

Werden die Nerven wiederum entlastet, bekommen die bisher schlecht versorgten Muskeln mehr Input, werden wieder stärker und stützen somit die Gelenke, die sie umgeben, wodurch auch bereits geschädigte Gelenke entlastet werden.

Einflüsse auf die Gelenke

Bewegt sich ein Gelenk weniger, liegt mehr Belastung auf den umliegenden Gelenken, welche so auf lange Frist beschädigt werden können.

Der Knorpel als Gelenkpuffer ist von der Bewegung des Gelenkes abhängig, um Nährstoffe zu erhalten. Findet durch die Behandlung wieder mehr Bewegung statt, ist der Knorpel gesünder und stabiler und entlastet somit wiederum die Knochen.

Bewegt sich ein Gelenk weniger, liegt mehr Belastung auf den umliegenden Gelenken, welche so auf lange Frist beschädigt werden können.

Der Knorpel als Gelenkpuffer ist von der Bewegung des Gelenkes abhängig, um Nährstoffe zu erhalten. Findet durch die Behandlung wieder mehr Bewegung statt, ist der Knorpel gesünder und stabiler und entlastet somit wiederum die Knochen.

Wann kann Chiropraktik helfen?

Bei Blockaden einzelner Gelenke werden andere Gelenke überlastet, die das blockierte Gelenk ausgleichen müssen. Bewegen sich alle Gelenke ihrer Aufgabe entsprechend, werden Überlastungen vermieden und überforderte Bereiche können sich erholen.

Die Sensoren für die Körperempfindung, welche durch die chiropraktische Behandlung aktiviert werden, senden ihre Information schneller an das Gehirn als die Schmerzfasern. Damit wird die Schmerzempfindung „überschrieben“.

Offensichtliche Lahmheiten treten häufig erst auf, wenn das Tier nicht mehr kompensieren kann. Oft geht dem Humpeln ein unrunder Gang voraus. Hier kann die Chiropraktik bereits ansetzen, bevor es z.B. offensichtliche röntgenologische Veränderungen gibt.

Durch die Narkose fällt auch eine gewisse schützende Stabilisierung der Muskulatur weg, wodurch die Gelenke in dieser Zeit weniger unterstützt werden. Hierdurch können wiederum neue Blockaden entstehen.

Manche Bereiche sind unter Umständen so blockiert, dass eine aktive oder passive Bewegung nicht, oder nicht ausreichend möglich ist. Somit kann hier auch kein Muskelaufbau stattfinden.

Durch ein Lösen der Blockade kann die Physiotherapie hinterher erfolgreicher stattfinden.

 Bekommt das Gehirn von einem Körperbereich keine Information, „bastelt“ es sich Information aus diesem Bereich. Diese Information kann auch grundloser Schmerz sein. Durch die Chiropraktik wird wieder korrekte Information übertragen.

Werden die Nerven, welche aus dem Rückenmark durch die Wirbelsäule austreten, komprimiert, übertragen sie weniger Information oder werden daueraktiviert, wodurch Schwäche oder Empfindlichkeiten auftreten können.

Durch die Chiropraktik wird der Druck auf die Nerven reduziert und der Informationsfluss wird verbessert.

Durch Veränderungen der Nervenübertragung wird das unbewusste Nervensystem gestört, wodurch falsche Impulse gesetzt werden können.

Der Sympathikus (das „Stress“nervensystem) verläuft zum Teil direkt unter der Wirbelsäule. Durch Blockaden hier wird dann auch der Sympathikus beeinflusst, wodurch die Aktivität von Drüsen, wie z.B. den Analbeuteln, verändert wird.

WIrd der Sympathikus permanent aktiv gehalten, hemmt dieser den Parasympathikus (das „Ruhe“nervensystem), welcher für die Verdauung zuständig ist.

FAQs

Nach der Datenaufnahme und dem Vorbericht schaue ich mir Ihr Tier im Stand und in der Bewegung an und taste den Körper erst großflächig ab. Hierbei wird bereits auf offensichtliche Veränderungen wie Schwellungen, vermehrte Wärme oder Überempfindlichkeit geachtet.

Im Anschluss werden die Gelenke einzeln sanft bewegt, welche Bewegung vorliegt. Wenn ein Gelenk in seiner Bewegung eingeschränkt ist, wird dieses durch einen Impuls, das sogenannte Adjustment, aktiviert. Entgegen der klassisch bekannten Chiropraktik beim Menschen tritt hierbei nur sehr selten ein Geräusch auf und wird mit keinem langen Hebel ausgeführt.

Der Fokus liegt hierbei auf der Wirbelsäule, weil sich dort die meisten Rezeptoren für die Körperwahrnehmung befinden. Es werden jedoch auch die Gelenke der Gliedmaßen getestet und bei Bedarf behandelt.

Im Anschluss wird nochmals alles besprochen und Sie bekommen per E-Mail einen Bericht mit einer bildlichen Dokumentation der Ergebnisse. Wenn im Anschluss Übungen durch Sie durchgeführt werden sollen, werden diese ebenfalls besprochen.

Je nach Befund müssen mehrere Behandlungen erfolgen, um einen langfristigen Erfolg zu erzielen.


Durch ein Adjustment (ein Impuls mit hoher Geschwindigkeit und wenig Kraft innerhalb der anatomischen Beweglichkeit) wird ein spezifisches Gelenk angesprochen, das sich nicht in seinem normalen Umfang bewegt.

Ihr Tier sollte am Rest des Tages geschont werden. Viele sind danach sehr müde und brauchen viel Schlaf.

Die Chiropraktik ist eine sehr sichere Methode, da pro Justierung nur ein spezifisches Gelenk mit einem schnellen Impuls mit wenig Kraft behandelt wird.

Die nächsten zwei bis drei Tage kann Muskelkater auftreten.

Bei akuten, heftigen Lahmheiten mit starken Schmerzen oder Lähmungen. Melden Sie sich in diesem Fall bitte umgehend bei Ihrem Haustierarzt.

Nach Unfällen. Auch hier ist eine sofortige Vorstellung bei Ihrem Haustierarzt vonnöten.

In beiden Fällen kann in der Rekonvaleszenz oder zur Rehabilitation die Chiropraktik wieder sinnvoll sein

Ich möchte, dass Sie und Ihr Tier sich bei mir gut aufgehoben fühlen – dazu gehört auch Transparenz bei den Kosten. Als Tierärztin bin ich an die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) gebunden, nach der alle Leistungen abgerechnet werden.

Die Kosten für eine Erstbehandlung betragen 100 Euro, für eine Folgebehandlung 80 Euro.

Sollten während der Behandlung weitere Untersuchungen oder zusätzliche tierärztliche Maßnahmen notwendig sein, bespreche ich diese selbstverständlich vorab in Ruhe mit Ihnen und rechne sie anschließend gemäß der GOT ab.

Die Bezahlung erfolgt direkt im Anschluss an die Behandlung – ganz unkompliziert bar oder mit EC-Karte.

Per se gibt es keine chiropraktischen Notfälle. Bei akuten Lahmheiten, starken Schmerzen oder gar Lähmungen ist Ihr Haustierarzt bzw. eine Klinik der richtige Ansprechpartner.


Meine Praxis ist ausschließlich für manuelle Therapie gedacht, ich habe daher weder Medikamente noch Möglichkeiten zur medizinischen Abklärung, wie z.B. Röntgen oder Ultraschall.


Für Kund*innen der teilnehmenden Praxen ist der Tierärztliche Notdienstring Heidelberg von 08:00 bis 0:00 unter folgender kostenpflichtiger Rufnummer erreichbar:

Zwischen 0:00 und 8:00 wenden Sie sich bitte an die Tierkliniken in Ettlingen oder Hofheim. Beide sind nachts nicht telefonisch erreichbar, tierärztliche Notfallversorgung ist aber gegeben.